Mitteilungen

Liebe Freunde, Leserinnen und Leser dieser Seite,  

Ich kenne viele Frauen, bei denen in den Küchenheftchen  zwischen allen Kochrezepten ein paar schöne Gedichte oder wunderbare Gedanken zu finden sind, Geschichten aus eigener Produktion und Kreation , welche nicht auf dem Tisch serviert worden sind und von denen keiner Bescheid weiß und die dennoch eine ganze Menge mitteilen. Sie erzählen vielleicht von den wichtigsten Momenten im Leben einer Frau, nach denen keiner gefragt hat oder gar davon wissen wollte.

 Ich kenne vielen Männer, die, wenn sie in Ihren Papieren nach dem Wichtigsten   und Notwendigsten suchen, Notizen finden, die von wichtigeren Momenten und Empfindungen sprechen und dennoch wurden sie niemandem mitgeteilt und der Einblick in sie öffnet Ihnen selbst sogar die Erinnerung an verlorene Momente. 

Ich weiß von vielen Menschen, die, bei der Verabschiedung in den Ruhestand, wenn sie ihre Schubladen räumen, Notizen entdecken,  die sie daran erinnern, dass sie einst viel jünger und voller Gefühle und Ideen für sich selbst und für die anderen waren und ich bin überzeugt davon, dass keine dieser Geschichten und Gedichten verloren gehen sollte, weil deren Schöpfer kein Schriftsteller oder berühmte Persönlichkeit ist. Dennoch sind solche Notizen aus den wertvollen Einsichten und Meinungen eines Menschen geboren worden. 

Ich finde es sehr schmerzhaft, wenn solche „Werke“ nach dem Tod eines Menschen gefunden werden und mit einem Blick darauf zerknittert und weggeschmissen werden, oder wenn man feststellt, dass sie durch Flecken von Gelb und rote Gewürze nicht zu entziffern sind, und man deswegen ungeduldig daran vorbeigeht.  

Ich weiß auch, dass viele Menschen ganz bewusst Zeit für die Entfaltung ihrer Talente und die Ausdrucksformen ihrer Empfindungen und die Schöpfung der narrativen Literatur lassen und doch von den Problemen des Alltags überholt und dominiert werden und ich weiß Bescheid von der Existenz vieler Schubladen, die durch den Stau der Notizen nicht leicht zu atmen haben.   
 
Daher habe ich eine Idee, die vielleicht ganz anspruchslos, eine Lösung für diese Art von Problemen sein könnte.    
 
• Zuerst vereinbaren wir uns für Leseabende zur Lesung eigener Werke, vollständige und oder in Fragmenten,
 • Verbessern wir diese mit gegenseitigen Meinungen,
 • Erwähnen wir den Titel mit Namen des Schriftstellers auf der Webseite.
 • Veröffentlichen diese Werke in einer Sammlung, je nach dem erreichten Umfang, welcher für eine Veröffentlichung ausreichend sein wird (Anzahl der Geschichten).
 • Das begrenzt sich nicht nur auf Köln und Umgebung, sondern umfasst alle Persischsprachigen in der Diaspora.
 • Das heißt jede andere Stadt, jedes andere Land, können in Kooperation mit dieser Webseite solche Leseabende veranstalten und die Namen der Werke und Künstler für den Eintrag auf der Webseite und zur anschließenden Veröffentlichung in einem Buchverlag weitergeben.
 • Wir können gleichzeitige Lesezirkel vereinbaren und per Video miteinander verbunden sein und uns austauschen oder die Videoaufnahmen jeder Sitzung in anderen Städten auf diese Webseite hochladen und nach Wunsch zur Debatte stellen.